Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Januar 2025
1: // Zustandekommen eines Beratungs- oder Coachingvertrages
Die AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen der Praxis für Systemisches Arbeiten vertreten durch die WIN-COACH Reichl & Reichl GbR und dem/der Klient*in als Beratungsvertrag im Sinne §§ 611 ff Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
Der Beratungsvertrag kommt zustande, wenn der / die Klient*in das mündliche oder schriftliche Angebot annimmt.
Als Klient*in kann eine Systemische Einzel-, Paar- oder Familienberatung oder ein Coaching in Anspruch genommen werden. Eine Beratung oder ein Coaching ersetzt keine gründliche körperliche Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt oder eine Ärztin. Bei Beschwerden mit Krankheitswert ist der / die Klient*in ausdrücklich aufgefordert, sich in die Behandlung eines Arztes / einer Ärztin zu begeben.
Gemäß §1 Psychotherapeutengesetz der Bundesrepublik Deutschland wird eine Psychotherapie durch die Praxis für systemisches Arbeiten ausdrücklich ausgeschlossen und soll / kann auch nicht ersetzt werden. Zur Dienstleistung zählt nicht die Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert oder die Heilbehandlung von psychischen Störungen.
2. // Gesundheitszustand
Der/die Klient*in versichert, dass er an keiner Erkrankung leidet, die seine/ihre Geschäftsfähigkeit beeinträchtigt oder die einer Beratung oder einem Coaching aus medizinisch-psychologischen Gründen zurzeit entgegensteht. Sollte aktuell eine Psychotherapie in Anspruch genommen werden, (oder angeraten sein) bestätigt der/die Klient*in, dass er/sie dies der Praxis für systemisches Arbeiten mitteilt und die/der behandelnde Therapeut*in über die Beratung (Art, Themen, Ziel, u. a.) dauerhaft informiert ist und dieser Beratung auch zustimmt.
3.// Beratungsausschluss
Sollte wir Beratungsgespräch den Eindruck gewinnen, dass der/die Klient*in psychiatrische Auffälligkeiten zeigt oder verwirrt ist, wird das Beratungsgespräch mit dem Hinweis, sich in eine entsprechende Behandlung zu begeben, abgebrochen.
Sollten wir im Beratungsgespräch den Eindruck gewinnen, dass der/die Klient*in alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss steht, wird die Beratung/das Coaching durch uns abgebrochen.
Darüber hinaus werden Beratungen/Coachings sofort abgebrochen, wenn der/die Klient*in religiös fanatische, sexistische, ableistische oder rassistische Äußerungen und/oder Beschimpfungen vornimmt.
4. // Schweigepflicht
Alle im Rahmen der Beratung erhobene oder bekanntwerdende Daten werden vertraulich behandelt und ohne ausdrückliche Zustimmung durch die/den Klinet*in weder bezüglich der Inhalte der Beratungen sowie deren Begleitumstände, noch bezüglich Ihrer persönlichen Verhältnisse Auskünfte erteilt.
Die umfassende Schweigepflicht kommt nicht zur Anwendung, wenn wir aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise bei Meldepflicht auf behördliche oder gerichtliche Anordnung.
Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte (d.h. Erziehungsberechtigte, Vormünder oder gesetzliche Betreuer), nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige.
Dies gilt ferner nicht, wenn in Zusammenhang mit der Beratung oder Coaching persönliche Angriffe gegen die/den Berater*in oder ihre Berufsausübung stattfinden und sie sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
5. // Therapie- und Beratungserfolg
Gewünschten oder geplante Erfolge oder das Erreichen vereinbarter Ziele in der gemeinsamen Arbeit können wir nicht garantieren. Beide Parteien arbeiten jedoch nach bestem Wissen und Können daran, dass möglichst bald ein Coaching- und Beratungserfolg eintritt.
6. // Honorar und Bezahlung
Sowe41it nichts anderes vereinbart wurde, gelten die auf unserer Homepage veröffentlichten Honorarsätze.
Die Bezahlung erfolgt nach schriftlicher Rechnungslegung oder nach jeder Sitzung in bar. Nach Rechnungsstellung ist innerhalb von 5 Tagen per Banküberweisung zu zahlen.
7. // Termine und Ausfallhonorar
Mit der Vereinbarung eines Termins gehen Sie eine vertragliche Beziehung ein.
Ein Termin muss mind. 24 Stunden im Voraus telefonisch oder schriftlich per E-Mail abgesagt werden (rechtzeitige Abmeldung), wenn der/die Klient*in diesen nicht wahrnehmen kann.
Nimmt der/die Klient*in den vereinbarten Termin ohne rechtzeitige Abmeldung nicht wahr, wird ein Ausfallhonorar in Höhe des vereinbarten Honorars fällig.
8. // Beratungsdauer und Kündigung
Die Dauer und Termine der Sitzungen werden zwischen den Vertragspartnern im Erstgespräch und nachfolgend in beiderseitigem Einvernehmen mündlich vereinbart.
Beide Parteien sind berechtigt, den Beratungsvertrag ohne Angaben von Gründen zu beenden.
9. // Überlassene Unterlagen
An allen im Zusammenhang mit der Auftragserteilung dem/der Klient*in überlassenen Unterlagen – auch in elektronischer Form –, z.B. Fragebögen zur Vorbereitung behält die Praxis für systemisches Arbeiten sich das Eigentums- und Urheberrecht vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden, es sei denn, es wird dem/der Klient*in die ausdrückliche schriftliche Zustimmung hierzu erteilt.
10. // Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Vertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck am nächsten kommt.

